Projektstatus #2

English

Leute, Leute.
Heute ist der erste Tag, seid langer langer Zeit, an dem ich mich einfach gefreut habe nach Hause zu kommen und zu schreiben.
Ein Grund mag sein, dass tatsächlich mal eine nennenswerte Menge Schlaf bekommen habe und zum anderen ist es Zeit für den Projektstatus.
Ich liebe diese Idee. Es ist einfach ein Ort, wo ich ohne Zusammenhang und tieferen Sinn ein paar, um genau zu sein drei Themen kurz und bündig beleuchten kann. Einfach mal drauf los schreiben ohne einen Plan zu haben.
Hier ist, was ich kurz ansprechen möchte:

1. Englisch

Englisch. Das war eine Entscheidung, die ich bereits eine gefühlte Ewigkeit vor mir her schiebe. Ich wollte auf Englisch bloggen, seit dem ich diesen Blog gestartet habe, aber eine ganze Anzahl von Gründen hatte mich bis dato abgehalten: Ich liebe Englisch. Auf Englisch, kann ich einfach quatschen, aber auf Deutsch muss ich formulieren. Nichts desto trotz bleibt Deutsche meine Muttersprache und auch allgemein vermutlich die ausdrucksstärkere der beiden.
Mich auf Englisch zu konzentrieren, könnte zwar meine Leserschaft erweitern, allerdings leidet vermutlich auch die Qualität ein bisschen.
Meine Lösung ist daher, soweit es Sinn macht einfach beide Sprachen zu machen. Das wird auf lange Sicht nicht funktionieren. Dieses Projektstatus habe ich vor 3 Tagen geschrieben und erst heute kommt die deutsche Version. Wahrscheinlich verzeihlich. Allerdings auch in Hindernis in meiner Produktivität. Schwierige Entscheidung, leider sehr schwierig.

2. Musik

Musik, ist quasi der Grundpfeiler meiner Existenz. Ohne Musik gäbe es diesen Blog nicht, wäre mein Leben nicht so wie es ist. Musik gibt mir alles, ohne dass ich je etwas zurückgeben muss. Als Hobby allerdings nie ausreichend für mich, da mir einfach das Kreieren fehlen würde. Nichtsdestotrotz sagte mein guter Freund Hansen (Er ist hier quasi der YouTube Experte, der Typ der manchmal coole Links unter die Artikel postet – immer anklicken!) erst neulich zu mir: Sarah du solltest über Musik bloggen.

Für mich war das garkeine Frage, wird auf keinen Fall passieren. Bis – ich Nicao traf.
Ihn über seine Leidenschaft, den Rap zuhören triggerte in mir irgendwie die Einsicht, dass dieser Blog einfach nicht vollständig ist, wenn die Musik fehlt. Hier und jetzt entschließe ich mich also ab und zu mal eine meiner Entdeckungen mit euch zu teilen.

Childish Gambino, oder auch als Donald Clover bekannt. Ich habe ihn glaub ich 2010 durch seinen Song Heartbeat entdeckt und war seit dem entschiedener Fan. Die meiste seiner Musik ist mittlerweile auch auf Spotify zu finden, allerdings sind meiner Meinung besonders die älteren Songs auf YouTube besonders hörenswert. Childish Gambino macht eine sehr spezielle Art von Hip Hop. Einfühlsam, aber nicht schnulzig. Vielseitig, aber nicht übertrieben. Bei Musik ist das meiner Meinung nach so: Sie ist entweder zu kompliziert oder zu einfach. Man kann nicht zwei Beats in einer schmeißen und glauben wirklich gute Musik gemacht zu haben. Allerdings macht der zehnte und elfte Beat den Song auch nicht besser. CG ist da einfach GENAU in der Mitte.
Aber was rede ich eigentlich, Musik ist ja schließlich zum Hören da.

3. Challenges

Grundsätzlich tue ich mich mit Motivation eher schwer. Ich hatte das in meinem Artikel von letzter Woche schonmal angesprochen. Dieses Jahr hatte ich mir 12 Challenges zurecht gelegt, eine für jeden Monat die ich dann bis zum Rest des Jahres durchhalten wollte. Weniger um einfach nur Zeit zu besiegen, sondern um sich wirklich gute Angewohnheiten anzueignen.
Im April wollte ich die Jogging Saison starten und zwar so richtig. Mindestens dreimal die Woche und wirklich ernst gemeinte Entfernung. Joggen ist für mich so eine Hassliebe.
Hier ist die Geschichte. Schulsport hat Sport im Allgemeinen für mein ganzes Leben ruiniert. Das war einfach eine einzige, demütigende, schreckliche Katastrophe. Und weil ich den Schulsport so gehasst habe, habe ich auch den Sport an sich gehasst.
Kurzer Einwurf: Wenn du in dieser Situation gerade bist: Lass den Schulsport nicht deine Sicht auf Sport im Allgemeinen verändern. Sport ist wichtig und sinnvoll, Sport Unterricht ist unnötig und kontraproduktiv.
Zurück zum Thema: Laufen war nie ein Problem für mich.
Meine Mutter hatte mich als Kind immer mit spazieren genommen. Die meiste Zeit meiner Teenager Jahre gingen wir jeden Sonntag runter in die Stadt, ein Essen holen und dann an der Ruhr entlang, durch den Wald wieder nach Hause.
Das waren 10 km, jeden Sonntag.

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Hier ist ein Bild vom Fluss, Gott wie ich diesen Ort vermisse.

Aber spazieren stellt für mich keine Herausforderung dar, daher joggen. Es läuft, aber es läuft langsam. Sich Ausdauersport an zu eignen ist ehrlich gesagt echt kein Zucker schlecken.

Am Anfang war noch alles neu und spannend. Das Wetter wurde besser, man konnte mal wieder vor die Tür, etwas Musik hören… Aber Mittlerweile.
Es kostet mich zwar keine Überwindung mehr überhaupt los zugehen, aber es kostet mich Überwindung Fortschritte erzielen zu wollen. Warum fällte es mir immer so schwer wirklich mal mit Herz und Seele an einer Sache dran zu bleiben, die mir eigentlich so viel bring und soviel Spaß macht? Was tut ihr gegen dieses Loch?

In diesem Sinne, noch ein wunderbares Wochenende und bis morgen – > #sunnysunday.

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Ein Kommentar zu „Projektstatus #2

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