2016 – Der Blick zurück: Musik

Alle bereit?

Ich freue mich insgeheim schon sehr lange darauf einmal so einen Post verfassen zu können. Musik ist ein Thema, was mir persönlich sehr am Herzen liegt, allerdings wenig Anwendung bietet, auf dem Gebiet der Schriftstellerei.

Monat für Monat findet ihr unten, die besten Songs und all das, was mir dazu in Erinnerung geblieben ist, was zu bereden ist und warum. Viel Spaß.

PS: Wenn die Spotify Plug Ins nicht laufen, versucht euch im Vorhinein einmal dort anzumelden. Ansonsten findet ihr auch noch mal alles in den Texten verlinkt.

Januar

Wenn man Spotify glauben mag, so habe ich im Januar das Album Manners von Passion Pit wieder entdeckt. Ich habe diese Songs extrem viel gehört, als ich die USA zum ersten Mal verlassen hatte, in 2012. Mein Musikgeschmack hat sich seit dem zwar sicher sehr geändert, aber Manners ist und bleibt einfach großartig und in der jetzigen Musiksituation sicher wieder extrem modern. Es ist eine Mischung aus Elektropop und Indie, was mittlerweile nach Allerweltsmusik klingen mag, damals aber sehr neu und sehr außergewöhnlich war. Ich finde Manners hat kein bisschen Charm verloren. Falls der Plug-In nicht funktioniert, findet ihr das Album hier. Außerdem ist im Januar G-Easy mit Me, Myself & I raus gekommen und Rihanna’s Anti, eines der besten Alben, die sie je gemacht hat. Kein schlechter Start ins neue Jahr.

Februar

Man merkt mir an, wieviel ich im Februar feiern war. Ich habe King Kong Kicks für mich entdeckt, die natürlich neben ganz viel Charme und Fürsorge, mit extrem geiler Musik beim feiern bestechen. Mein Highlight war da irgendwie Come von Jain, mit einigen hundert Repeats in wenigen Wochen. Das sind einfach Songs, die Bock machen, egal, ob sie deinen Geschmack treffen oder nicht. Dabei auch Ocean Drive und AnnenMayKantereit. Im Februar habe ich außerdem diesen Blog gestartet und Musik gehört ohne Ende, dann daher bekommt man immer noch die beste Inspiration.

März

Im März bin ich stolze 20 Jahre geworden. Das war ein Freitag und wir wollten ins Hotel Shanghai zu Trashpop. Wir sind zwar nicht rein gekommen (war zu voll. Also der Club.), aber Musik wäre ja nicht so zauberhaft, wenn sie nicht die echten Erinnerungen an einen Abend zusammen bringt: Ich erinnere mich an Work Work Work im Auto auf dem Weg nach Essen, ein Lied was ich immer super scheiße fand und seit dem einfach nur so sehr liebe. Rihanna hat mit Anti meiner Meinung nach einen Sprung geschafft, den ich ihr nie zugetraut hätte: Eine Entwicklung zu vollziehen, ohne etwas zu starten, mit man sie nicht identifizieren kann. Der März gehört daher Rihanna und Rihanna allein.

Oh und Macklemore’s neues Album ist rausgekommen. War’s aber nicht so, fand ich…

April

Ich muss mich echt mal kürzer fassen… Im April sind zwei krasse Sachen passiert. One Dance und Life of Pablo. Super schwer da einen Sieger zu küren. Ich finde beide Künstler leider menschlich unsympathisch, obwohl Kanye meines Erachtens schon mehr abgeliefert hat als Drake. (Also musikalisch.) One Dance ist schon besser, als das ganze Album von Kanye, aber mit Blick auf Homecoming, Stronger oder Niggas in Paris, könnte ich Drake hier keinen Preis überreichen, was meint ihr?

Mai

Laut Wikipedia war im Mai eine Song von Dieter Bohlen eine Woche lang auf Platz 1 der Charts. Das ist wohl in Gänze an mir vorbei gegangen, richtig viel verpasst habe ich wohl nicht, aber das erklärt auch, warum ich mich in dieser Zeit wieder mehr mit längst vergangenen Lieblingen befasst habe. Ganze oben auf der Liste ist das allererste Album von Eminem. Also wirklich das ALLER erste, das hieß Infinite, herausgekommen in meinem Geburtsjahr 1996. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sich Eminem selbst inzwischen von diesem Album lieber distanziert – völlig zu Unrecht, wenn ihr mich fragt. Das ist zwar nicht der selber Eminem, der einige Jahre später den Ruf des God of Rap erlangte, aber es ist einer mit verdammt viel Talent. Und wer kann schon Nein zu 90er Rap sagen?

Juni

Die Beginner sind zurück. Der Testsieger rappt wieder. Ahnma hat für mich jedes Lob verdient, über das Album können wir uns gerne streiten.

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Juicy Beats! Kleines Festival, aber große Wirkung. Ich fand das Line-Up hatte ne echte gute Mischung. War leider nur auf Sparflamme da, weil ich am nächsten Morgen in die USA geflogen bin, aber um mal ein paar Namen zu nenne: Motrip, Genetikk, Wanda, Annenmaykantereit und mehr mehr mehr.

August

In den USA habe ich mit meiner Gastschwester viel von den Black Keys gehört. Everlasting Light zum Beispiel. Eigentlich nicht so richtig meine Musik, zu Country, zu high pitch, aber man muss manchmal auch einfach nehmen, was gerade passt. Und wer Aggro Berlin unter der Dusche hört, der kann auch die Black Keys auf einem Road Trip entlang der Ostküste hören. Es sind hier wieder die Erinnerungen, die den Erfolg mehr einheimsen, als die Stunden, die die Künstler letztlich im Studio verbracht haben. Einen kleinen Fan haben die Black Keys zwar in mir gewonnen, aber ob das für eine neues Album reicht, ist sehr, sehr fraglich.

September

Queen is back! Nein, nicht Beyonce, das Album kenn ich immer noch nicht. Aber M.I.A. ist zurück. Super mega krasses Album, einfach so, wie man M.I.A. gewohnt ist, ohne gewöhnlich zu sein: Großschnäuzig, politisch, stark, anders, musikalisch einfach total gut gemacht. Vielleicht das beste Album des Jahres und das, worüber ich mich am meisten gefreut habe. Danke. Das war so schön.

Oktober

Mein guter Kumpel Hansino hatte mich hier auf einen Hip Hop Künstler aus Deutschland aufmerksam gemacht, der auf den netten Namen Edgar Wasser hört. Edgwar Wasser, hat einen Song über Aliens gemacht, der etwas tut, was Musik für mich eigentlich nicht immer und ständig tun muss: Er redet dir eine Botschaft ein. Es geht um Fremde Menschen, um Verständnis und uns als Menschen und in letzter Instanz sicher auch um Flüchtlinge. Ich weiß leider nicht viel über Edgar Wasser, aber ich weiß, dass der Song auch musikalisch ziemlich großes Kino ist. Vielleicht kann man die Boys n Girls ja auch mit Klicks unterstützen: Hier.

November

Wisst ihr, wer noch so zurück ist? SIDO! Massafakka!

Viele finden das Album scheiße, auf guten Gründen. Kritikpunkte sind hier: gewollte oldschool, unnatürlicher Drang zu „back to basics“, obwohl Sido das nie gemacht hat. Weder ein Zeiten der Maske, noch während irgendwelchen Stell-Dich-Eins mit Mark Forster hatte je irgendjemand den Eindruck, dass es Sido an den 90er Beats fehlt. Ich stimme dem zu. Vielleicht ist dieses Album etwas zu gewollt und zu offensichtlich Hipster-Konform produziert worden, aber: Lieber Pseudo 90er als Mark Forster. Und gut ist das Album ja trotzdem. Basta.

Dezember

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.


Morgen gehts hier weiter, mit dem schönen Thema Politik! Ich hoffe der Artikel hat Euch gefallen, freue mich wie immer auf Eure Meinungen und Ergänzungen in den Kommentaren! Folgen ist das neue Danke sagen <3.

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