Der Blick zurück: What time to be alive: Technik in 2016

What time to be alive.

Es sind noch 2 Tage bis Weihnachten, ein Fest der Tradition, eine Zeit des Besinnens auf die alten Werte. Grund genug dem ein bisschen Konter zu geben und einen Blick auf das zu werfen, was uns Menschen letztlich zu dem macht, was wir auf der Welt sind: Der Fortschritt. Das Jahr 2016 hat, wie jedes andere Jahr einige technologische Durchbrüche zu vermerken, die in diesem Rückblick sicher nicht fehlen dürfen. Ich will euch, so gut ich kann einen Einblick in das geben, was ich so mitbekommen habe. Problem an diesen Fortschritten ist doch aber meist, dass man sie noch nicht erkennt, wenn sie einem vor der Nase präsentiert werden. Neulich haben wir in der Berufsschule die Keynote gesehen, in der Steve Jobs das iPhone als die Revolution der Mobiltelefonie vorgestellt hat. Damals haben alle gelacht. Heute lacht Nokia nicht mehr. Aus diesem Grund möchte ich auch ein paar wage Behauptungen aufstellen, welches dieser Dinge auch in Zukunft noch wichtig werden könnte. Denn auch entgegen dieser Reihe, geht es bei Technik nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft.

Eindeutig im Vordergrund stand dieses Jahr die Virtualität. Ich kann mich da ganz wunderbar dem Facebook Profil von Mark Zuckerberg bedienen. Virtual Reality öffnet und Haus und Hof zu einer Welt, die wir zwar entdecken und erleben wollen, in der wir aber nicht physisch da sein können. In diesem Jahr nur zu Unterhaltungszwecken genutzt, kann ich mir sehr gut vorstellen, das Virtual Reality in den nächsten Jahren immer mehr Einzug in unsere Arbeits- und Lernwelt finden wird. Nicht umsonst sind Samsung und Facebook so versessen darauf, ihre Brillen unter die Leute zu bringen und Bewegtbild in 360° voran zu treiben. Sie machen das, weil es einfach eine gute Idee ist und keine Zukunftsmusik bleiben soll auch das zu sehen, was wir als Menschen eigentlich nicht sehen können.

Virtuell ist auch Mark Zuckerbergs neues Experiment Jarvas. Ein eigens von Mark programmierter Assistent, der dein Zuhause steuert und den Alltag einfacher machen soll. Wenn auch so dargestellt, als sei dies nur eine kleine Spielerei von Mark für Mark, würde ich mal anmuten, dass sich damit in Zukunft auch ein bisschen Geld verdienen lässt. Wichtig zu beachten ist hier auch der Blickwinkel: Jarvas ist kein seelenloser Roboter, der nichts versteht und nichts lernen kann, sondern ein kleiner Teil des Lebens, der sehr schnell, sehr normal wird.

Normal sind auch Drohnen geworden. Wer in einer Großstadt lebt, merkt schnell dass die Zukunft in der Luft liegt. Wenn auch stark umstritten und extrem vom Gesetz unter die Mangel genommen: Drohnen machen einfach Spaß. Sie sind das neue Spielzeug der Erwachsenen und machen dazu noch extrem coole Bilder, die man vorher nicht so einfach machen konnte. Schon oft habe ich mir gedacht, was für eine Erleichterung es für Filmemacher sein muss, nicht jedes Mal einen Helikopter zuchartern, wenn man eine Luftaufnahme braucht.

Noch weiter oben stehen die Dinge auch nicht still: Nachdem der Interstellar Hype wieder abgeklungen war hört man nur noch wenig aus der Welt der Astrophysiker. Auch als ich im Sommer im Smithsonian Air & Space Museum in Washington war hatte ich bei Betrachtung der Raumschiffe, Sonden und Ausrüstungen schnell den Eindruck als sei Weltraumforschung schon Science Fiction aus dem 20. Jahrhundert. Viel zu selten beachtet wurde aber die Tatsache, dass erst dieses Jahr die Existenz von Gravitationswellen nachgewiesen worden ist, ein Meilenstein in der Forschung auf diesem Gebiet. Das heißt in der Kurzform, dass bei der Fusion zweier schwarzer Löcher die Raumzeit (eigentlich als Ebene betrachtet) in Bewegung geraten kann. Der Raum staucht und streckt sich. Gravitationswellen. Das hat Albert Einstein 1916 schon vermutet und es hat 100 Jahre gedauert, bis es bewiesen war. Ihr könnt euch ausrechnen, wie besonders ein solcher Beweis also ist.

Mir soll das schon reichen 🙂 Bis morgen,

Sunny


Links heute mal zum Schluss:

Mark Zuckerberg erklärt Jarvis

Casey’s best of drones (6:40)

Casey’s best of 360°

Was sind Gravitationswellen?

Wer ist diese Sunny?

 

 

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