#17 Die Quelle der ewigen Jugend

 

Über mein Lieblingsthema: WorkWorkWork

Ich wurde heute beschenkt.

Eigentlich schon gestern, aber ich konnte das Geschenk erst heute annehmen.

Wisst ihr, Casey Neistat ist eine der größten Inspirationsquellen auf dem Planeten Erde für mich. Nur ein einziges Video von ihm hat je nach Tagesform und Inhalt die Macht, meinen Tag herum zu drehen. Heute wurde ich beschenkt, mit einem Video über das Laufen, den Sport, das Leben und die Moral. Es heißt „Getting old and staying young“ und hat diese herrliche Casey Manier, die ich seit Ende seines Vlogs sehr in meinem Leben vermisse. Am Ende dieses Video stellt er folgende These auf: Die Quelle der ewigen Jugend lässt sich mit einem Wort zusammenfassen. WORK.

Das ist wie Musik in meinen Ohren.

Ich weiß, ich habe über dieses Thema schon etliche Artikel geschrieben. Darüber, was wir auf der Arbeit eigentlich tun. Darüber was Arbeit eigentlich mit Besessenheit zu tun hat. Darüber was man eigentlich mit Zeit anfangen kann. Und ganz ehrlich, so richtig alt wird das Thema nie für mich, da ich es auch für mich persönlich immer wieder neu entdecke.

In Phasen wo es irgendwie scheiße läuft, es mir irgendwie scheiße geht, die Welt irgendwie scheiße zu mir ist und sich mein Leben irgendwie scheiße anfühlt, habe ich ein Geheimrezept entdeckt, dass sich von Mal zu Mal mehr erprobt: Stürze dich in die Arbeit.

Was ist Arbeit?

Damit meine ich nicht, sinnloses am Schreibtisch sitzen und die Dinge, die man sonst auch immer tut einfach noch exzessiver durchexerzieren, sondern viel mehr seinen Fokus so zu verschieben, dass er auf etwas gutem und Positiven liegt. Ich neige zwar auch dazu, die Übung zu übertreiben, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die Fähigkeit, das Arbeiten zu lieben mir durch die meisten miesen Zeiten durchhilft. Es nicht einfach zusagen, was das im Klartext bedeutet, denn paradoxer Weise, sind die Phasen in denen man es nötig hat, sich beschäftigt zu halten, auch die Phasen in denen man den allerwenigsten Antrieb hat. Daraus zu kommen ist meist schon schwer genug allein, aber sich über Wasser zu halten, ist nichts von heute auf morgen passiert und sicher auch nichts, was von alleine passiert.

Wie bekomme ich Arbeit?

Mein patent ist da eine Priese Extremismus bei einer guten Portion „einen Schritt vor den anderen machen“. Dazu gehört es Versprechungen zu machen und sich dann nicht mehr deswegen zu stressen. Dazu gehört auch mal ein Ja zu akzeptieren, mit dem man nicht gerechnet hat und was man auch gar nicht wollte. Dazu gehört die Augen offen zu halten und auch zu verstehen, was man sieht. Dazu gehört neugierig zu bleiben und nicht zu meinen, dass es nicht zu tun gibt. Dazu gehört realistisch zu bleiben und sich nichts vorzunehmen, an dem man auch in guten Phasen schon gescheitert ist. Und dazu gehört Mut zu Lücke zu haben und manche Dinge dann auch einfach mal bleiben zu lassen.

Wer sich Arbeit zum Feind macht, macht sich das Leben zum Feind. Denn jemand, der wirklich bei der Sache ist, hat längst gemerkt, dass der Tag nicht endet nur, weil man das Büro verlassen hat. Genauso wenig beginnt er, sobald man den Rechner hochgefahren hat. Arbeiten als Chance zu sehen, als ein Mittel zur Beständigkeit, als ein Mittel zur Anerkennung im Leben ist, da bin ich mir sicher, tatsächlich ein großes Stück von dem, was immer jung hält.

Was nützt mir die Arbeit?

Casey führt meines Erachtens mit seiner Einstellung eine Generation an, die sich das Zählen der Tage bis zur Rente ihrer Eltern nicht mehr anhören wollen. Eine Generation, die nicht akzeptieren will, das Arbeit verlorene Zeit ist. Eine Generation, die sich die Welt immer ein bisschen besser machen möchte, als sie heute ist.

Auch wenn Opa euch da was Anderes erzählt, in der Schule war überhaupt nichts besser. Aber das Studium ist nicht nervig, weil ihr dort kein Geld verdient, sondern weil viele meinen, das Leben beginnt erst mit dem Abschnitt Arbeiten. Dass die Arbeit aber in Wirklichkeit schon auf euren Computern, in euren Köpfen, an euren Händen wartet, dass wird entweder vergessen, oder als Laster abgetan.

Ich denke es lohnt sich, einfach weiter zu machen und sich einfach über die Geschäftigkeit zu freuen. Denn ab und zu, besonders, seit diesem Monat, spüre ich irgendwie einen komischen Durchzug. Gut möglich das irgendwo eine Tür aufgeht, die ich noch gar nicht kannte.

Und nun?

Morgen gibt’s wieder den Politikwoch, mit dem großen Abschied von Barack Obama. Unbedingt wiederkommen, das könnte ziemlich super werden.

Casey’s Video gibts hier. 

Weitere Artikel zu dem Thema findet ihr ein Stück weiter unten.

In hustle we trust.

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