#34 Freitag wie jeden Freitag – 24 Stunden und die besten Tipps zum Wochenende

Heute ist Freitag, das heißt: früher Start, spätes Ende.

Ich finde es manchmal erschreckend, wenn man Freitagabend, beziehungsweise Samstagsmorgens in Bett fällt uns sich noch mal überlegt, was an diesem einen Tag alles passiert ist.

Vom Büro nach Hause, Pizza bestellen, unter die Dusche, Gin kaltstellen, Rouge auflegen, Club rein, Club raus, zu mir, zu dir, in die U-Bahn, Wegbier, Garderobenmarke, Hast du mal Feuer?, Salz, Zitrone, Cola, kleine Pommes, kleines Softeis, Taxi rein, Taxi raus, Sonne auf, Sonne unter.

Ja, an so manchen Freitagen passiert oft mehr, als in der ganzen Woche und das ist auch richtig so.

Ich habe schon oft darüber philosophiert wie merkwürdig die Zeit eigentlich ist, wie sie manchmal rennt und manchmal stillsteht, wie sie uns hinters Licht fühlt und unser Leben so unberechenbar macht. Das ist Freitag besonders schlimm. Und besonders gut.

Also, mein Freitag beginnt um halb 7 in meiner Küche mit Kaffee und müden Augen und wahrscheinlich wird er relativ genau 24 Stunden später an eben diesem Ort, zwar nicht mit Kaffee, aber einem Glas Wasser enden.

Ich hoffe euer Freitag ist genauso voller wunderbarer, aufregender Programmpunkte wie meiner, wenn nicht bin ich ja auch gerne behilflich, denn Freitag heißt auch Freitagsprogramm. Wie jede Woche schreibe ich euch ein paar Dinge zusammen, mit denen ich mich gerne beschäftige, die Super sind, die mein Leben besser machen und euers vielleicht auch.

Wochenend Hit List

  • Die Mutter aller Drogen: Musik. In meinem Release Radar war heute ein richtiger Volltreffer. G-Eazy‘ Some kind of drug im Jesser Remix. Geiles Feature, geiler Interpret und phänomenal gemixt. Wer G-Eazy nicht kennt, sollte das ändern. Er ist ein bisschen der große Bruder von Macklemore meiner Meinung nach und besonders die Songs vor „Me, Myself and I“, zeigen was für ein großartiger Künstler dort im Schatten der großen Jungs steht. Wenn ihr also, auf etwas seichteren, aber sehr guten, tiefgründigen Rap nach 2016 Manier steht – gern geschehen.
  • Wenn ihr eher so die Zuhausebleiber seid: Wer es noch nicht weiß: Für Fans von Krimis, Mord und Todschlag, gemischt mit einer Prise Millennialdrama ist „How to get a murderer“ ziemlich gut. Ich gebe so, an manchen Stellen ist der Drama-Queen Faktor extrem hoch, trotzdem macht die Serie super süchtig, die Besetzung ist Phänomenal, die Story zwar hier und da ein Tacken zu viel des Guten, dafür aber umso überraschend. Wenn ihr also mehr Bock auf Durchzechen auf der Couch habt – gern geschehen.
  • Noch n Buch parat? Klaro. Samarither von Jilliane Hoffman, spielt in Florida und erzählt die Geschichte, des Helfens und des Seinlassens. Seid ihr schon mal nachts im Auto unterwegs gewesen und habt einen Wagen am Straßenrand mit Wahnblickanlage gesehen? Haltet ihr an? Fahrt ihr weiter? Zu gefährlich? Unterlassene Hilfeleistung. Ein super spannender Thriller über eine Situation in die man schnell mal geraten kann. Eigentlich keine Leseratte, aber mal wieder Lust auf ein Buch, was man nicht weglegen kann? Gern geschehen.

 

Das war’s für heute.

Viel Spaß heute Abend, mit was auch immer. Feedback in die Kommentare, oder per Mail hier – find ich immer gut.

Verpasst die zdf Heute Show nicht, vergesst den Ausweis nicht zu Hause, macht das Bier nicht mit den Zähnen auf, lasst euch nicht beklauen, was auch immer ihr macht, macht’s mit, undsoweiterundsofort. Ich geh jetzt Pizza bestellen. Bis morgen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s