#35 Es wird höchste Zeit mal über Musik zu reden

Heute mal was zu Musik? Ich finde es ist allerhöchste Zeit.

Ich finde es verdammt schwer in Worte zu fassen, was Musik für mich ist, daher glaube ich fange ich einfach mit einem kleinen Storytime an:

Lehnt euch zurück und lauscht der Geschichte, wie Sarah zur Musik fand

Als Kind war ich ziemlich sonderbar. Ein Hobby zu finden war alles andere als einfach. Ich habe zwar immer Ballett getanzt, aber mehr aus demographischen Gruppenzwang, als aus echter Leidenschaft. Ich war halt gerne alleine und niemand wusste, was ich alleine eigentlich so tat, aber klar war, ich machte wenig von dem, was andere Kinder machten und so schien es, als würde ich grundsätzlich irgendwie gar nichts tun. Wenn ich also nicht mit meinem Bruder Ameisen quälte oder Playmobil Imperien managte, dann hörte ich Musik. Ich erinnere mich so an die kleinen Anfänge, als ich gerne Enja hörte und sogar im Kindergarten so tat, als könnte ich englische Texte mitsingen. Ich habe mich da ziemlich lange selber sehr missverstanden und dachte ich wollte Sängerin werden. Nur kann ich eben nicht singen, das machte meine Karriereziele etwas komplexer. 2006 in den USA kaufte ich mir dann meine aller erste eigene CD und das war Like a Girl von Rihanna. Dieses Album liegt bis heute in meinem Auto und ist so verdammt gut. Wenn ihr Bock habt auf ein bisschen Old-School Rihanna, wo man noch hörte, dass sie von den Barbados kommt und guten Reggae oder Hip Hop macht, dann solltet definitiv ein paar Euro nach diesem alten Stück Musikgeschichte werfen.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Man wusste, ich hatte ein Faible für Musik. Ich habe das dahingehend missverstanden Sängerin werden zu wollen, meine Eltern haben das dahingehend missverstanden mir Klavierstunden vorzuschlagen. Und ich spielte dann auch einige Jahr, lernte in der weiterführenden Schule noch Klarinette und spielte dann sogar noch bis zum Abi im Orchester. Und das hat mich auch super viel Spaß gemacht, mit den Leute zusammen zu sein, etwas zu erarbeiten, Teil der Geschichte dieser Musikstücke zu werden, aber leider war dieses Hobby immer begleitet von der unangenehmen Tatsache, dass ich einfach kein Talent hatte. Ich habe seit dem Abend meines letzten Schulkonzertes nie wieder einen einzigen Ton Klarinette gespielt, ein Hobby nach über 10 Jahren einfach drangegeben, ohne dem nachzutrauern. Die Realität sieht nämlich so aus:

Musik, ist wie alles im Leben: Das, was du draus machst. Musik hat mir an so vielen Orten auf der Welt eine Heimat gegeben, mein Leben in einer Art musikalischem Poesiealbum festgehalten. Mit jedem Lied, jedem Interpreten, der mich in meinem Leben begeistert hat, kann ich meine Erinnerungen und Lebensabschnitte abspeichern und abrufen. Meine Erinnerung arbeitet in Musik, dieser Blog funktioniert in Musik. Wenn ich feiern gehe und eine Nacht lang durchtanze bin ich danach derart inspiriert, dass ich manchmal gar nicht weiß, wohin mit meinen Ideen. Ich kann euch nur den guten Rat geben, haltet ordentlich Haus. Legt euch eure digitale Musik Bibliothek so an, dass ihr immer wieder auch auf vergangene Jahre zurück greifen könnt. Wenn ihr nachvollziehen könnt, was ihr wann für Musik gehört habt, dann ersetzt das jedes Tagebuch bei Weitem besser.

Das produzieren überlasse ich dann aber lieber denen, die etwas fähiger sind als ich. Ja, meine riesige, uneingeschränkte, tiefe Leidenschaft für Musik beschränkt sich einzig und allein auf das hören. (heute). Ich liebe es Autozufahren, weil ich dann Musik hören kann, ich liebe es spazieren zu gehen, um Musik zuhören, ich spüle mit Musik, ich esse mit Musik, ich tanze mit Musik, ich schlafe mit Musik, alldayeveryday.

So, die Sache mit dem Stellenwert dürfte dann also klar sein.

Bleibt nur noch zu klären, was für Musik.

Schaut mal hier:

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Ein Kommentar zu „#35 Es wird höchste Zeit mal über Musik zu reden

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