#41 freifreifreitag: Wochenendprogramm und ein bisschen dies und das

 

Kennt ihr das, wenn ihr morgens aufwacht und euch denkt: Jetzt ein Tag am Strand?

Ich. Immer. Jeden Tag.

Ich fantasiere morgens im Bett dann gerne noch ein paar Minuten über meinen letzten Sommerurlaub in South Carolina, wo ich zwecks Jetlag jeden Tag um 7 Uhr wach war und eine Runde im Atlantik geschwommen bin, bevor meine Gastfamilie überhaupt Kaffee getrunken hatte. Ob man sich jemals daran gewöhnt, wenn man am Meer lebt? Hat ja da jemand Erfahrungen?

Ich will mich jetzt auch nicht weiter mit Wunschträumen aufhalten, sondern mein Programm hier schnell durchziehen, damit da Wochenende endlich anfangen kann.

Hier also meine Hits und Tipps für eure Beschäftigungstherapie am Wochenende:

  1. Fat, sick and nearly dead.

Manchmal habe ich Angst, dass mir früher oder später die Netflix Doku’s ausgehen, aber diese habe ich noch: Dieser Dokumentarfilm handelt von einem australischen Geschäftsmann, der eines Tages beschließt sein fettes, krankes Dasein aufzugeben und endlich abspecken will. Er beginnt eine Saft-Fasten-Kur in der er 60 Tage lang nur Saft zu sich nimmt. Ich persönliche glaube zwar nicht an so extreme Diät-Formen aber die Entwicklungen in seiner Gesundheit sind einfach unglaublich. Unbedingt mal anschauen.

 

  1. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Ich habe dies Buch neulich wieder in meinem Schrank entdeckt und ganz vergessen, wie gut es mir vor einigen Jahren gefallen hatte. Harold Fry lebt ein trostloses unglücklich verheiratetes, verfahrenes, britisches Leben und beschließt eines Tages zum Briefkasten zu gehen. Und wo er schon mal dabei ist, denkt er sich, er könne den Brief genauso gut auch persönlich abliefern. So fängt er spontan an, durch das ganze Land zu laufen und hört nicht auf, bis er seine Mission erfüllt hat.

Was eigentlich nach überkitschtem Selbstfindungsepos klingt ist eigentlich eine sehr schöne, schmucklose Geschichte über das Leben und wie schmucklos es eben manchmal sein kann. Man hat den Eindruck von einem echten Menschen mit echten Problemen zu lesen und ebenso ein echtes Happy End erlebt. Gibt’s als Hör- und Taschenbuch.

  1. Loyle Carner – Yesterday’s Gone

Loyle Carne ist ein Interpret der mir bisher völlig unbekannt war. Etwas bekannter ist sein Song Damselfly, der ist extrem gut, aber nicht im Gegensatz zum dazugehörigen Album. Song für Song super Beats, super Geschichten. Britischer Rap mit grandiosem Akzent, vermischt mit US Gospel, mit leichten Gitarren, Chören und Big Band Sounds und dem eigentlich lange verschwundenem a capella Rap. Einfach nur gut und sehr, sehr außergewöhnlich. Loyle erinnert an Macklemore an GEazy, and Rae und eigentlich an gar nicht. Gönnt euch mal was neues.

Und ihr so am Wochenende?

 

 

 

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3 Kommentare zu „#41 freifreifreitag: Wochenendprogramm und ein bisschen dies und das

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