21

21 Dinge in 21 Jahren.

Es ist mein Geburtstag. Yeah. Eigentlich gestern.

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Ihr bekommt 10 in epischer Breite:

Es sind die Jahre, in denen man sich fragt, warum man eigentlich macht was man macht. Das studieren oder bleiben lassen, lernen oder arbeiten, reden oder schweigen, machen oder hoffen. Und am Ende des Tages hat man dann doch wieder nichts, außer einer Idee ohne Hand und Fuß, oder wenn überhaupt nur eine vage Vermutung, dass das was man tut nicht völlig zwecklos ist, und am Anfang des Tages ist es das ja doch. Wenn ich ihn nicht mache, macht mein Job eben ein anderer, wenn ich nicht aufstehe, bin ich eben krank, wenn ich mich nicht anstrenge lass ich eben alles bleiben. Aber (1) aller Fragerei ist zwecklos, wenn man sich ständig um eine Antwort verlegen fühlt. Wer über das grübeln ganz vergisst, wie es war einfach los zu rennen kann auch nicht verstehen, warum das Aufstehen heute Morgen doch gar nicht so zwecklos ist. (2) Und immer gewinnen kann man, wenn man die Fragerei gleich ganz bleiben lässt und stattdessen manchmal einfach vertrauen hat.

Dann fängt man an, die Welt mit anderen Augen zu sehen. (3) Und erkennt, dass man gewisse Sachen einfach machen muss, ohne einen Grund dafür zu finden. Einen Blog zu starten zum Beispiel. Exakt heute vor einem Jahr habe ich einen Schritt gemacht, der mir damals so eine fucking Angst gemacht hat. Einfach mal zu verraten, was ich mache. Dass ich etwas mache.  Aber eine Wahl hätte ich ja doch nicht gehabt. Das Machen hat mich wieder zum Menschen gemacht und in einem Jahr, was ganz unten – unterm Strich wirklich eher beschissen war, ein permanentes Licht auf die Dinge geworfen. Wie meine Mutter immer sagte: (4) Beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun. Wenn du nichts machst, dann bist du auch niemand.

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Ach meine Mutter. Das ewige Lexikon, von unbequemen, aber sehr, sehr wahren Lebensweisheit. Warum sind nicht alle Menschen in meinem Leben so fürsorglich? Naja, das ist eben meine Schuld. Es gibt zwar Leute, die behaupten, (5) Familie suche man sich nicht aus, aber das ist leider kompletter Bullshit. Man hat immer die Wahl. Zwar nicht auf dem Papier, aber im Einteilen seiner Ressourcen hat man sie. Wer gute Menschen vernachlässigt, weil sie einen anderen Nachnamen haben und sich dafür Menschen überlässt, die die psychische Gesundheit nicht so richtig ankurbeln, aber denselben haben, der schadet einfach allen Beteiligten, sich selbst eingeschlossen. Bitte lassen. Und ohne Theatralik.

Und wo wir gerade bei Gesundheit wären? Wie war das noch mit Clean-Eating, Running Challenge, no carb? Alles geil, alles super. Aber nur solange, man dann irgendwann wieder zur Tagesordnung geht und nie verlernt das Leben völlig zu genießen. (6) Wer die körperliche Gesundheit gegen die psychische eintaucht, hat absolut rein gar nichts verstanden. Immer nein zu sagen, immer ein schlechtes Gewissen zu haben, immer den Regeln zu folgen ist scheiße. Ich bin zwar mit Sicherheit der falsche Mensch um über Gleichgewicht zu predigen, aber frankly – soviel kann jeder vom Leben lernen: Es gibt genug Gründe sich selbst zu bekritteln, aber Kuchen zum Frühstück gehört sicher nicht dazu. Ein Ansatz der ja viel auf Ablehnung stieß, wenn ich mich da an Neon-Artikel, wie z.B. „Vegan leben“ erinnere..

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Aber auch das musste ich verinnerlichen. Ablehnung gehört halt dazu. (7) Wenn das, was du sagst nicht auch auf Ablehnung stößt, hast du quasi gar nichts gesagt. Shitstorms auszuhalten fällt mir schwer, Kritik zu kategorisieren war mir bisher immer neu und sich anhand von Online Kommentaren erschüttern zu lassen finde ich gefährlich, aber darum geht es ja auch. Wenn ich nicht will, dass die Leute meine Artikel scheiße oder eben gut finden, kann ich es genauso gut auch bleiben lassen. Radikal zu sein, verwirrt die Leute. Wie oft habe ich auch schon, teils auch von sehr engen Freunden gehört, dass sie meinen Blog war gut finden, aber meine Facebook Seite nicht liken, weil sie nichts mit Feminismus am Hut haben wollen. Feminismus soll zwar nicht Hauptthema hier sein, aber ich kann es hier genauso wenig raushalten, wie aus meinem echten Leben. Und das will ich auch nicht. (8) Eine Feministin zu sein, hat auch mit meinem Dasein in gewisser Weise aufgeräumt. Viele sehen darin diesen komischen Pool von Hobby Aktivisten und einem kessen Instagram Trend, aber eigentlich sind die Grenzen ziemlich klar abgesteckt. Wer meint, dass Mann und Frau gleich sind, ist Feministin. Was ihr an mir so hasst, ist der weite Spielraum, in dem ich die Probleme finde. Sorry.

Und dieses Jahr bin ich nach Hause gekommen, weil ich unbedingt wegwollte. Manchmal muss man auch erkennen, dass diese tollen, reisenden Menschen, gar nicht wirklich reisen, weil man nicht reisen kann, wenn man kein zu Hause hat. (9) Die Home-Base muss man sich zur Aufgabe machen. Das klingt vielleicht spießig und nach Sicherheits-Fanatismus aber garantiert auch Glück und Stärke. Lasst euch nicht von Instagram belügen. Geht nicht zu Globetrotter, geht zu Ikea.

(10) Nächstes Jahr wird wieder besser.

 

Und in 10 in aller Kürze.

(11) Raushalten ist auch nicht immer die Lösung.

(12) Zu wissen, wann man den Mund halten soll, hilft aber trotzdem.

(13) Vergleich dich nicht, mit denen, die es „besser“ haben.

(14) Glück kommt von innen.

(15) Einsam sein ist zwecklos.

(16) Arbeiten macht glücklich.

(17) Manchmal muss man Zeit verschwenden.

(18) Nicht davonlaufen.

(19) Einfach manchmal aushalten.

(20) Gin ist sonst auch eine Lösung.

(21) Aber mit Gurke, nicht mit Zitrone.

 

Danke, für 1 Jahr sunnyonbehalf.

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3 Kommentare zu „21

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